Schachbrett

Liquidationsversicherung

Von der Eröffnung bis zum Endspiel − eine kluge Strategie bringt den Erfolg.

Eine Liquidationsdirektversicherung ist eine besondere Form einer Rentenversicherung, bei der im Rahmen einer bevorstehenden Unternehmensliquidation die anwartschaftlichen oder laufenden unmittelbaren Versorgungsansprüche aus einer betrieblichen Altersversorgung auf einen Lebensversicherer übertragen werden.

Unternehmen, in denen Geschäftsführer oder andere Mitarbeiter, Ausgeschiedene oder Rentner unverfallbare Pensionsansprüche haben, können nach den aktuellen rechtlichen Bestimmungen nicht liquidiert werden.

So bestehen mehrere tausend so genannte „Rentner-GmbH’s“.  Mit der Neufassung des Gesetzes zur Verbesserung der Betrieblichen Alterversorgung 2005, wurden bezüglich der Übertragung von Versorgungsverpflichtungen klare Regelungen getroffen.  → § 4 Abs. 4 BetrAVG

Liquidationsdirektversicherung

§4 BetrAVG Übertragung Abs. (4) Liquidation

"Wird die Betriebstätigkeit eingestellt und das Unternehmen liquidiert, kann eine Zusage von einer Pensionskasse oder einem Unternehmen der Lebensversicherung ohne Zustimmung des Arbeitnehmers oder Versorgungsempfängers übernommen werden, wenn sichergestellt ist, dass die Überschussanteile ab Rentenbeginn entsprechend § 16 Abs. 3 Nr. 2 verwendet werden."

So können Pensionsverpflichtungen auf

den Pensionsfonds
die Pensionskasse und  Unternehmen der
   Lebensversicherung (Liquidationsdirektversicherung)

übertragen werden.

 

 

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